Ticket nach Brasilien ist die dritte Folge der fünften Staffel, in The Mentalist.
Handlung[]
Patrick Jane wird Zeuge eines Banküberfalls. Der maskierte Täter ergreift, zusammen mit seinen Helfern, die Flucht, nachdem er, wie es scheint, den stellvertretenden Leiter der Bank, Ernie Wright, erschossen hat. Zudem gab es in letzter Zeit in der Gegend eine Reihe von Überfällen, in deren Muster die jüngste Tat eigentlich paßt – wenn da nicht das Opfer wäre, denn in keinem anderen dieser Fälle kam bisher jemand derart zu Schaden. …
Kurz nach der Aufnahme des Falles beginnt Mancini mit Lisbon wieder einen kleinen Zuständigkeits-Streit. Er ist der Ansicht, daß das FBI zuständig sei, da die Reihe der Überfälle in wenigstens zwei Bundesländern geschahen. Lisbon ist aber der festen Überzeugung, daß ein Mordfall, in ihrem Bundesland, seine Zuständigkeit übertrifft. So treffen sie sich schließlich im CBI, vor Bertrams Schreibtisch, wo sie sich nun darauf einigen, daß der Mord vom CBI aufgeklärt wird und das FBI dabei alle Hinweise zum Raub erhält, um auch diese Überfallreihe aufzuklären. Trotz alledem ziehen Mancini und Lisbon, in ihrer Freizeit, aber ein gemeinsames Pokerspiel in Erwägung – wo dann auch andere, hochrangigere Beamte mitspielen. …
…
Spät am Abend, nachdem die Ermittlungen abgeschlossen sind, fragt Grace Jane, ob er auch auf den Anführer der Bankräuber gekommen ist, worauf Jane erstmal so tut, als wüßte er dessen Namen. Dann bringt er sie dazu, dessen Name auf ein Blatt Papier zu schreiben, und, nachdem sie damit fertig ist, sagt er zu ihr nur: John Hutten, woraufhin sie ihn verblüfft fragt, wie er denn darauf gekommen sei. Jane weicht nun aber aus, und sagt nur, daß es doch nicht so wichtig sei, da sie ja den eigentlichen Mörder gefaßt haben. Als Grace dann aber weiter nachbohrt, gibt Jane zu, daß er anhand ihrer Stiftführung das Geschriebene ablesen konnte, woraufhin Grace nur meint, das dies doch aber geschwindelt sei, nun zur Probe den Namen von „Rigsby“ schreibt, den Jane aber auch, wie er dann selbst sagt, leicht hätte erraten können, woraufhin sie nun nochmal mit verdeckter Hand, so daß wieder nur das Stiftende zu sehen ist, diesmal zwei Wörter schreibt, dazu nur frech sagt, „Lesen sie doch mal das hier!“ und sich aufmacht, in ihren verdienten Feierabend zu geht. Dann meint Jane, als sie noch im Raum ist, „Also das zweite Wort ist „mich“. Aber das Erste konnte ich nicht erkennen.“ – geht dann zum Blatt Papier hinüber, um auch das erste Wort zu lesen, und meint dann nur noch, nachdem sie den Raum schon verlassen hat – leise vor sich hin – „Das ist aber nicht nett.“ (Ende der Folge)
Nebendarsteller[]
- Paul Schulze als John Hutten
- Michael Holden als Michael Cashman[2]
Gäste[]
- Mark Provencher als Ernie Wright[3]
- Lorinne Vozoff als Ernies Großmutter
- Don Stark als Armon Gagnon[4]
- Katie Walder als Nancy Sterling[5]
- John Mallory Asher als Doug Feiner
- Joanna Canton als Casey Trenchard
- Josh Clark als Artie Beck
- Aaron Takahashi als Tai Nguyen
- Sandra Thigpen als Laveria Cole
- Ricky Saenz als Jorge Arroyo
- Raf Mauro als Niko
Siehe auch[]
- Wikipedia:de:The Mentalist/Episodenliste#Staffel 5 – u.a. mit „Ticket nach Brasilien“
Anmerkungen[]
… und Belege:
- ↑ …; nach dem er und Lisbon – sich gezwungenermaßen, sozusagen durch Bertrams Machtwort, geeinigt – aus dem CBI raus, zurück auf der Straße sind, lädt er (Mancini) Lisbon nun zum (hier erstmal noch oben, vorgenannten) Pokerspiel ein; dort treffen sie dann unter anderem auch wieder auf Bertram, der sich ein wenig überrascht zeigt, daß Teresa hier „dem Glücksspiel frönt“, woraufhin sie – sehr selbstbewußt – nur sowas meint wie, „es ist kein Glück, wenn man weiß was man tut.“ …
- ↑ …, Huttens Anwalt; …
- ↑ Mark Provencher (amerikanisch) – in der IMDb; dort u.a. mit seiner (Neben-)Rolle als Ernie Wright; und hier hauptsächlich als Beleg zu dessen Nachnamen – da dieser im zugehörigen englischsprachigen Schweserteintrag ein anderer ist
- ↑ …, Ernies (ehemaliger) Vorgesetzer und Leiter der Bank; …
- ↑ …, Bankangestelle und Ernies (ehemalige) Verlobte; sie hat (ihrer Ansicht nach) Ernie aufgebaut und ihn so erst zu dem erfolgreichen Bankangestellen gemacht, der er zuletzt war; als sie eines Tages bemerkte, daß Ernie sie – mit einem Ticket nach Brasilien – verlassen will, faßte sie den Gedanken, es ihm heimzuzahlen; dazu forschte sie ihn, vor allem über seine (elektronischen) Briefverbindungen (E-Mail) aus, und bekam dabei alles Wichtige mit, was den mit seiner Hilfe von John Hutten angedachten Bankraub angeht; als sie dann ihre Gelegenheit, im Keller der Bank kommen sieht, bringte sie ihn dort (von allen anderen ungesehen) um, kurz nachdem Hutten mit dem Geld den ihr, zuvor in der Damentoilette versteckt, gegenüberliegenden Sicherheitsraum und beinahe auch schon den Keller verlassen hat; als sie dann selbst den Raum verläßt, anschließend in einem Nebenraum ihre Waffe in einem nur ihr zu öffnenden Sicherheitsfach versteckt und sich dann wieder auf der Toilette versteckt, bemerkte sie erst dort, daß sie den zuvor auch verschlossenen Nebenraum offengelassen hatte, doch als sie aus ihrem Versteck, nur einen Türspalt öffnend, zurück in den Gang kommen will, um den Nebenraum noch schnell zu schließen, sieht sie ihren Vorgesetzten, Armon Gagnon, der entsetzt vor seinem toten Mitarbeiter steht, und verschwindet wieder (auch von ihm unbemerkt) in ihrem Versteck, so daß sie anfangs niemand mit der Tat in Verbindung bringen kann; schon bei den ersten Ermittlungen, als sich ihm viel zu viel der anderen Ermittler noch in dem ihm viel zu engen Raum des unmittelbaren Tatortes aufhalten, fällt Jane aber der offene Nebenraum auf, in dem ansonsten nichts Ungewöhnliches (für eine Bank) zu sein scheint; als er dann, nahezu am Ende der Ermittlungen und vor allem seiner Überlegungen, alle Tatverdächtigen, die sowohl zur Tatzeit vor Ort und mutmaßlich auch die Gelegenheit hatten, eingegrenzt und anschließend mit Lisbon zusammen nochmal die Bank besucht, führt er alle in den verdächtigen Nebenraum und findet schließlich, durch sein sehr aufmerksames Lesen vor allem ihrer Gesichter nach und nach heraus, in welchem der dortigen Schließfächer die Waffe liegen könnte, bis Nancy sich, durch den immer stärker werdenden Druck, durch Janes immer enger werdende Einkreisung der Schließfächer und zudem Lisbon immer längere und schärfere Strafandrohungen, kurz vor dem Öffnen des letzten Schließfaches durch Jane, schließlich selbst zu erkennen gibt und später, in einem Verhörraum des CBI, alles gesteht; …